Buddhistische Kunst: Das Bild des Buddha

Erstellt von Dr. Gerhard Weil

source: pixabay.com CC0 Creative Commons Freie kommerzielle Nutzung Kein Bildnachweis nötig

Zielgruppe

für die Klassen 7 bis 10 für alle Schularten der Sekundarstufe I

Eine Doppelstunde (90 Min.)

Lernziele und Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler sollen…
– die hellenischen Einflüsse auf die Gestaltung des Buddha-Bildes in menschlicher Form und ihre Weiterentwicklung im asiatischen Raum beschreiben können- die wichtigsten Haltungen und Mudras an Buddha-Figuren erläutern und darstellen sowie an Beispielen der Mitschüler*innen wieder erkennen können.

Kompetenzen:
– Die Fähigkeit, wesentliche Aussagen aus Texten und Materialien unterschiedlicher Art zu erfassen und diese in unterschiedlicher Art und Weise zum Ausdruck zu bringen bzw. beispielhaft vorzuführen.
– Die Fähigkeit, die Ergebnisse der eigenen Arbeit in unterschiedlichen Weisen adressatenbezogen zu präsentieren und bei Mitschüler*innen wieder zu erkennen. 

Methoden

Mediengestützter Lehrervortrag, arbeitsgleiche Gruppenarbeit der Schüler*innen, Zusammenfassung der Arbeitsergebnisse bzw. ihre Darstellung und Wiedererkennung durch die Mitschüler*innen. Alternative Planung: Statt Gruppenarbeit Partnerarbeit oder im Rahmen des Kooperativen Lernens (Cooperative Learning) „Think – Pair – Share“[1]. Abschließende Präsentation der Lernergebnisse in Quizform.

[1]    Green, Norm und Katty: „Kooperatives Lernen im Klassenraum und im Kollegium“, Klett/Kallmeyer, Seelze 2012, S. 130

source: pixabay.com CC0 Creative Commons Freie kommerzielle Nutzung Kein Bildnachweis nötig

Hauptteil

Buddhistische Symbole und Kunst entwickelten sich im Ursprungsland am Lebensort des Buddha in Indien und verbreiteten sich dann mit unterschiedlichen Schwerpunkten in die jeweiligen buddhistischen Länder. „Trotz der vielfältigen Auffächerung in Schulrichtungen und damit in eine differenzierte Bildwelt, dokumentiert sich die Universalität der buddhistischen Lehre in einer Reihe von gleichbleibenden Formtypen, die wie eine verbindende, einheitsgebende Klammer wirken.
Dazu gehören allgemein gültige Symbole wie etwa der Lotos oder das Rad der Lehre. Dazu gehören aber besonders geprägte Gestalttypen, allen voran die des Buddha Shakyamuni, dann auch der Tranzendenten Buddhas, der Bodhisattvas und anderer Heilsgestalten.“[1]

Nach allgemeiner Auffassung entstand die buddhistische Kunst erst zweihundertfünfzig Jahre nach Buddhas Eintritt in das Parinirvana in der Regierungszeit des indischen Kaisers Ashoka (268-232 v.u.Z.).[2] Er ließ viele Stupas errichten und viele monolithische Ediktsäulen mit Löwenkapitellen und dem Rad der Lehre, z.B. in Sarnath.

[1]    Seitz, Gabriele: „Die Bildsprache des Buddhismus“, Patmos, Düsseldorf 2006, S. 13

[2]    Prestel-Museumsführer:“ Museum für Indische Kunst Berlin“, Prestel, München 2000, S. 9

Material