Buddhistische Kunst und Architektur:

Der Stupa und das Mandala , Klassen 7-10

Erstellt von Dr. Gerhard Weil

 Stupa

Zielgruppe

Diese Lerneinheit wendet sich an Schüler/innen der Klassen 7 bis 10, für alle Schularten der Sekundarstufe I.

Eine Doppelstunde (90 Min.)

Lernziele und Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler sollen…
– Stupas und Mandalas als wichtige Erscheinungsformen der buddhistischen Kunst erläutern können.
– die Bedeutung von Stupas unterschiedlicher Gestalt in verschiedenen buddhistischen Ländern für den Buddhismus wiedergeben.
– Mandalas in zweifacher Erscheinungsform als Meditationshilfen darstellen.
– ihre Fertigkeiten bei arbeitsgleicher Gruppenarbeit vertiefen.

Kompetenzen:
Die Fähigkeit, wesentliche Aussagen aus Texten und Materialien unterschiedlicher Art zu erfassen und diese in unterschiedlicher Art und Weise zum Ausdruck zu bringen.
Die Fähigkeit, die Ergebnisse der eigenen Arbeit in unterschiedlichen Weisen adressatenbezogen zu präsentieren

Methoden

Mediengestützter Lehrervortrag, arbeitsgleiche Gruppenarbeit der Schüler*innen, Zusammenfassung der Arbeitsergebnisse durch die Schuüer*innen. Alternative Planung: Statt Gruppenarbeit Partnerarbeit oder im Rahmen des Kooperativen Lernens (Cooperative Learning) „Think – Pair – Share“.

Hauptteil

Buddhistische Symbole und Kunst entwickelten sich im Ursprungsland am Lebensort des Buddha in Indien und verbreiteten sich dann mit unterschiedlichen Schwerpunkten in die jeweiligen buddhistischen Länder. „Trotz der vielfältigen Auffächerung in Schulrichtungen und damit in eine differenzierte Bildwelt, dokumentiert sich die Universalität der buddhistischen Lehre in einer Reihe von gleichbleibenden Formtypen, die wie eine verbindende, einheitsgebende Klammer wirken.

Dazu gehören allgemein gültige Symbole wie etwa der Lotos oder das Rad der Lehre. Dazu gehören geprägte Gestalttypen, allen voran die des Buddha Shakyamuni, dann auch der Tranzendenten Buddhas, der Bodhisattvas und anderer Heilsgestalten. Dazu gehört der Stupa, die charakteristische Ausdrucksform buddhistischer Architektur.“

Material