Buddhistische Kunst: Buddhistische Symbole

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Text und Layout erstellt von Dr. Gerhard Weil

Zielgruppe

für die Klassen 7 bis 10 für alle Schularten der Sekundarstufe I

Eine Doppelstunde (90 Min.)

Lernziele und Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler sollen…
– am Beispiel der Lotosblüte die Funktion eines Symbols auch in der künstlerischen Darstellung besprechen und in Partnerarbeit erläutern können.
– den Selbstreinigungseffekt wasserabweisender mikro-nanostrukturierter Oberflächen am Beispiel des Lotos-Effektes darstellen können.
– Buddhistische Symbole als wichtige Erscheinungsformen der buddhistischen Kunst erläutern können.
– die Bedeutung von diversen buddhistischen Symbolen in verschiedenen buddhistischen Ländern für den Buddhismus wiedergeben.
– mindestens fünf unterschiedliche buddhistische Symbole darstellen und ihre (übertragene) Bedeutung erläutern können.
– ihre Fertigkeiten bei arbeitsgleicher Gruppenarbeit vertiefen.

Kompetenzen:

Die Fähigkeit, wesentliche Aussagen aus Texten und Materialien unterschiedlicher Art zu erfassen und diese in unterschiedlicher Art und Weise zum Ausdruck zu bringen.
Die Fähigkeit, die Ergebnisse der eigenen Arbeit in unterschiedlichen Weisen adressatenbezogen zu präsentieren

Methoden

Mediengestützter Lehrervortrag, arbeitsgleiche Gruppenarbeit der Schüler*innen, Zusammenfassung der Arbeitsergebnisse durch die Schüler*innen. Alternative Planung: Statt Gruppenarbeit Partnerarbeit oder im Rahmen des Kooperativen Lernens (Cooperative Learning) „Think – Pair – Share“[1].

[1]    Green, Norm und Katty: „Kooperatives Lernen im Klassenraum und im Kollegium“, Klett/Kallmeyer, Seelze 2012, S. 130

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Hauptteil

Symbole: Das Symbol ist ein wahrnehmbares Zeichen bzw. Sinnbild (Gegenstand, Vorgang, Handlung, Zeichen), das stellvertretend für etwas nicht Wahrnehmbares, einen Sinngehalt, oft einen Komplex von Sinnbezügen steht. Alle Religionen drücken Kerngedanken in Symbolen aus. Religiöse Symbole sind konstitutive Elemente religiöser Identifikation, Sprache und Handlungen.

Buddhistische Symbole und Kunst entwickelten sich im Ursprungsland am Lebensort des Buddha in Indien und verbreiteten sich dann mit unterschiedlichen Schwerpunkten in die jeweiligen buddhistischen Länder. „Trotz der vielfältigen Auffächerung in Schulrichtungen und damit in eine differenzierte Bildwelt, dokumentiert sich die Universalität der buddhistischen Lehre in einer Reihe von gleichbleibenden Formtypen, die wie eine verbindende, einheitsgebende Klammer wirken.
Dazu gehören allgemein gültige Symbole wie etwa der Lotos oder das Rad der Lehre. Dazu gehören geprägte Gestalttypen, allen voran die des Buddha Shakyamuni, dann auch der Tranzendenten Buddhas, der Bodhisattvas und anderer Heilsgestalten. Dazu gehört der Stupa, die charakteristische Ausdrucksform buddhistischer Architektur.“[1]

Lange nach Buddhas Eingang ins Parinirvana gab es zunächst gar keine Darstellungen seiner menschlichen Gestalt. Danach wurde er zunächst nur durch Symbole auf Reliefs etc. gekennzeichnet. Die häufigsten waren das Rad, der leere Thron, der Stupa, der Bodhibaum oder sein Blatt, der Lotos, Buddhas Fußabdruck, der Löwe oder der Elefant. Diese Symbole wurden auch noch zu späterer Zeit mit dem Buddha in menschlicher Gestalt bzw. mit Bodhisattvas kombiniert.

[1]    Seitz, Gabriele: „Die Bildsprache des Buddhismus“, Patmos, Düsseldorf 2006, S. 13

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Material