Materialien und Anregungen zu „Buddhismus, Natur- und Umweltschutz“

Zielgruppe 4.-6. Klasse – Texte und Materialien von Dr. Andrea Liebers und Werner Liegl


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Schon der Buddha liebte die Natur

Buddha wurde (vor ungefähr 2500 Jahren in Indien) nicht in einem Haus oder Palast geboren, sondern im Wald unter einem Baum. (Pdf von Text A: Buddhas Geburt)

Als Kind hatte er bei einer Feier ein einschneidendes Erlebnis. Er war vor dem Trubel unter einen Rosenapfelbaum geflüchtet und erlebte dort spontan einen natürlichen Zustand, vergleichbar mit dem der Meditation. Das spornte ihn an, inneren Frieden statt äußere Befriedung zu suchen.
(Pdf von Text B: Siddhartha unter dem Rosenapfelbaum)

Als er beschloss, sein Leben als Prinz und zukünftiger König aufzugeben, ist er nicht etwa in eine Stadt gezogen. Nein, er ist in die Wälder gegangen, um dort allein sein zu können und in Ruhe zu meditieren.


Baum am Naranjana-Flussbett in Bodhgaya © Doris Wolter

Baum am Naranjana-Flussbett in Bodhgaya © Doris Wolter

Fast alle wichtigen Erfahrungen seines Lebens fanden unter Bäumen statt

  • Die Sammlung enthält zusätzlich eine Baum-Meditation (Pdf von Text G: Baum-Meditation), die vom Lehrer im Unterricht angeleitet oder den Schülerinnen und Schülern zum selbständigen Erproben an die Hand gegeben werden könnte.Unter einem Baum (dem Bodhi-Baum) hat er die Erleuchtung erlangt. (Pdf von Text C: Buddhas Erleuchtung unter dem Bodhibaum)
  • Unter einem Baum hat der Kobrakönig Mucalinda den meditierenden Buddha beschützt. (Pdf von Text D: Der freundliche Schlangenkönig)
  • In einem kleinen Wäldchen, dem Lumbini Hain, hielt er seine erste Lehrrede, in der er die vier edlen Wahrheiten verkündete. (Pdf von Text E: Die erste Lehrrede des Buddha)
  • Danach ist er mit seinen Schülern durch das Land gezogen und hat sich am liebsten in kleinen Wäldchen aufgehalten.
  • Als Buddha 80 Jahre alt war, legte er sich zum Sterben unter zwei Sal-Bäume (die außerhalb der Zeit spontan zu blühen anfingen). (Pdf von Text F: Die letzte Vollmondnacht)

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Quellen

Die Dokumente A, B, C, D, E und F (aus: Andrea Liebers, Das Geheimnis des Buddha, Peter Hammer Verlag, Wuppertal 2007, oder TB Ravensburger 2011) erzählen die entsprechenden Teile der Lebensgeschichte nach.  Die Autorin setzte die Biografie des Buddhas nach den Originalquellen kind- und jugendgerecht um, der buddhistische Lehrer Dr. Alfred Weil begleitete die poetische Umsetzung der Lebensgeschichte kritisch und sorgte dafür, dass nichts Wichtiges vergessen oder Falsches dazu erfunden wurde.

Jedem Dokument wurden Hinweise von Werner Liegl beigefügt, ebenso eine Spezifizierung der Bäume, siehe Werner Liegl, www.wat-lao.org/PDFs/Bibliothek/Werner Liegl/Werner Liegl – Buddha und Baeume.pdf

Anregung: Man könnte auch mit dem Biologie-Unterricht kooperieren und sich mit den verschiedenen Baum-Arten beschäftigen, s. a. auch den „Natur“-Beitrag in www.buddhakids.de.